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Medaka
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Unter dem Trivialnamen Medaka (japanisch ăĄăă« Medaka), wörtlich ĂŒbersetzt (Me) Auge (Daka) hoch, auch Japanischer Reisfisch oder ReiskĂ€rpfling, versteht man sĂ€mtliche in Japan vorkommende und aus ihnen gezĂŒchtete Reisfischecite-ref-wolf-1-0[1] der Gattung der ReiskĂ€rpflinge (Oryzias, Familie Reisfische (Adrianichthyidae)). Medaka sind als Aquarienfische von Bedeutung und die Gattung dient als Modellorganismus in der biologischen Forschung. Derzeit sind zwei japanische Arten beschrieben: Der SĂŒdliche Medaka Oryzias latipes und der Nördliche Medaka Oryzias sakaizumii.
Contents
âą Merkmale
âą Vorkommen
âą Taxonomie
âą Beide Arten
âą Zuchtformen
âą Haltung
âą Zucht
âą Einzelnachweise
âą Weblinks
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Benennung: Trivialname und Artbezeichnungen
SĂ€mtliche Japanischen Reisfische, seien es Zucht- oder Wildformen, werden als Medaka (Trivialname) bezeichnet, was wörtlich ĂŒbersetzt (Me) Auge (Daka) Hoch bedeutet.cite-ref-wolf-1-1[1] Das Merkmal mit den relativ hoch stehenden Augen trifft bei den Wildformen vor allem auf Oryzias sakaizumii zu.cite-ref-2[2]
Bei den Wildformen unterscheidet man taxonomisch seit Ende 2011 den Oryzias sakaizumii, der schon lĂ€nger als Nördlicher Medaka, (japanisch ăăżăăĄăă« Kita-no-medaka), bezeichnet wurde, von der sĂŒdlichen Population (Oryzias latipes, japanisch ăăăăĄăă« Minami-medaka). Die beiden Arten unterscheiden sich genetisch und vom Aussehen her. In der Regel werden beide Arten und vor allem aus diesen Arten herausgezĂŒchtete Farbformen als Medaka bezeichnet.cite-ref-wolf-1-2[1] Der Gattungsname Oryzias bezieht sich auf das Vorkommen der Fische in Reisfeldern (nach dem Gattungsnamen fĂŒr Reis Oryza), das Artepitheton latipes bei Oryzias latipes leitet sich von lateinisch latus âbreitâ und pes âFuĂâ her.cite-ref-oryzias-3-0[3] Oryzias sakaizumii wurde vom Art-Epithet her nach Dr. Mitsuru Sakaizumi benannt, einem Molekulargenetiker an der UniversitĂ€t Niigata, der Pionierarbeit auf dem Gebiet der molekularen phylogenetischen Untersuchung japanischer Reisfische geleistet hat.cite-ref-fishbase-4-0[4] Mitunter wird auch Oryzias sinensis als âSpezieskomplexâ zu den Medaka aufgefĂŒhrt.cite-ref-5[5]
Merkmale
Medaka erreichen eine LĂ€nge von bis zu etwa vier Zentimetern.cite-ref-fishbase-4-1[4] Lynne R. Parenti untersuchte insgesamt 1321 Exemplare. Diese hatten eine MaximallĂ€nge von 35,6 mm StandardlĂ€nge (SL). Der Körper ist langgestreckt und schlank. Das dorsale Körperprofil ist vom Kopf bis zum Ursprung der RĂŒckenflosse relativ gerade; das ventrale Körperprofil liegt ebenfalls relativ gerade vom Kopf bis zum Ursprung der Afterflosse. Der Ursprung der RĂŒckenflosse liegt relativ weit hinten. Das Maul ist endstĂ€ndig mit etwa gleich langen Kiefern oder etwas lĂ€ngerem Unterkiefer. Die Augen sind mittelgroĂ und ragen nicht ĂŒber die Kopfoberseite. Bei Oryzias sakaizumii stehen die Augen vergleichsweise eher oben, bei Oryzias latipes ist die Schwanzflosse gröĂer.cite-ref-6[6] Die Schuppen sind relativ groĂe Cycloidschuppen, von denen entlang des Körpers 28 bis 32 liegen. Der Körper ist durchscheinend mit verstreut liegenden, dunklen Melanophoren, die von der RĂŒckseite des Kopfes bis zum Ansatz der RĂŒckenflosse und auf der Flanke vom Kopf bis zur Schwanzflosse mehr oder weniger deutliche dunkle Reihen bilden. Der Kiemendeckel und das Peritoneum sind silbrig; letzteres ist bei den Weibchen etwa rechteckig, bei den MĂ€nnchen kleiner und dreieckig. Die RĂŒckenflosse weist 5 bis 7 Strahlen auf, die Afterflosse hat 17 bis 22. Die Schwanzflosse hat in der oberen und unteren HĂ€lfte je einen ungegliederten und vier bzw. fĂŒnf gegliederte Strahlen sowie dorsal fĂŒnf und ventral sechs prokurrente Strahlen. Die Zahl der Branchiostegalstrahlen liegt bei fĂŒnf bis sechs, die der Wirbel bei 27 bis 32.cite-ref-parenti-7-0[7] Bei Oryzias sakaiuzumii befinden sich auf dem hinteren Teil der Körperseite ausgeprĂ€gte unregelmĂ€Ăige schwarze Flecken; und mehrere silbrige Schuppen in Flecken auf dem hinteren Teil des Körpers.cite-ref-fishbase-4-2[4] Der Körper ist transparent, hellbraun, und mit winzigen Melanophoren gespickt.cite-ref-asai2011-8-0[8] Im Allgemeinen sind alle Flossen und der Bauch hellgelb gefĂ€rbt. Die Schwanzflosse ist mit gelblichen dorsalen und ventralen BĂ€ndern versehen. Von hinten gesehen leuchtet das Auge silbrig-blau.cite-ref-asai2011-8-1[8] Vom Verhalten her ist der Nördliche Medaka â auch wenn nicht an Menschen gewöhnt â weniger schreckhaft als der SĂŒdliche Medaka.cite-ref-9[9]
Geschlechtsunterschiede
Bei beiden Arten und bei den aus ihnen gezĂŒchteten Farbformen sind bei den MĂ€nnchen die Strahlen der RĂŒckenflosse fadenförmig verlĂ€ngert und die Membran zwischen den letzten beiden RĂŒckenflossenstrahlen (5 und 6) ist gekerbt, wĂ€hrend diese bei den Weibchen nicht verlĂ€ngert und gekerbt sind. Auch die Strahlen der Afterflosse sind bei den MĂ€nnchen deutlich verlĂ€ngert (siehe Foto rechts). Die Brustflossen haben 9 bis 11 und die Bauchflossen 5 bis 7 Strahlen, die bei den Weibchen teilweise verlĂ€ngert sind und fast bis zur Afterflosse reichen.cite-ref-asai2011-8-2[8]
Vorkommen
Reisfische der Gattung Oryzias kommen von Laos und Vietnam bis Ostchina und Korea und auf den japanischen Inseln von den RyĆ«kyĆ«-Inseln bis HonshĆ« vor.cite-ref-parenti-7-1[7] Sie besiedeln meist stehende oder langsam flieĂende SĂŒĂ- und BrackgewĂ€sser wie TĂŒmpel oder Reisfelder.cite-ref-fishbase-4-3[4] In Japan vorkommende Oryzias werden Medaka genannt. Orxyzias sakaizumii kommt im Norden von Japan vor, Oryzias latipes im SĂŒden.
Taxonomie
Der Medaka wurde 1846 von Coenraad Jacob Temminck und Hermann Schlegel wissenschaftlich als Poecilia latipes beschrieben.cite-ref-erstbeschreibung-10-0[10] 1866 wurde diese Art von Albert GĂŒnther einer Gattung Haplochelus zugeordnet und 1901 von David Starr Jordan und John O. Snyder in die Gattung Aplocheilus gestellt. 1906 beschrieben Jordan und Snyder dann die Gattung Oryzias mit dem Medaka als einziger und Typusart, die sich von Aplocheilus durch das Fehlen von ZĂ€hnen am Pflugscharbein unterscheide.cite-ref-oryzias-3-1[3] TatsĂ€chlich fehlt in der Gattung Oryzias das Pflugscharbein.cite-ref-yamamoto-11-0[11]
GefÀhrdungsstatus
Beide Arten
Die VerdrĂ€ngung des traditionellen Reisanbaus mit dessen traditioneller Form der Wasserregulierung (âSatoyamaâ), die Zerstörung und Verschmutzung von Feuchtgebieten und die Aussetzung von Gambusen und anderen Neozoen setzte den Wildpopulationen stark zu.cite-ref-12[12] Wildpopulationen von Medaka sind zudem durch Aussetzen von Zuchtformen bedroht. Zuchtformen weisen jedoch andere Eigenschaften aus, als Wildformen sie haben. In Gebieten, in denen Zuchtformen ausgesetzt werden, steigt die Zahl an Hybriden zwischen Zuchtformen und den reinen Arten mit fortschreitender Hybridisierung immer weiter an. Dies fĂŒhrt zu dem Problem, dass dadurch reinrassige Wildformen dort verschwinden werden. Die Japanische Medaka-Gesellschaft (Japan Medaka Association; J.M.A.) versucht, durch AufklĂ€rung und weitere MaĂnahmen dem entgegenzuwirken.cite-ref-13[13]
Oryzias sakaizumii
Die Wildpopulationen von Oryzias sakaizumii gehen stark zurĂŒck, das Verbreitungsgebiet dieser Art weist inzwischen LĂŒcken auf und Fische dieser Art können immer seltener gefangen und nachgewiesen werden. Negativ wirken sich zum einen Flurbereinigungen auf Reisfeldern aus wie damit verbundene Umgestaltungen des Bodens und Betonauskleidungen von BewĂ€sserungskanĂ€len, zum anderen der Einsatz von Pestiziden und schlieĂlich Konkurrenz durch gebietsfremde invasive Arten. Zum Beispiel wurde der KoboldkĂ€rpfling (Gambusia affinis) in den Lebensraum von Oryzias sakaizumii eingefĂŒhrt und auch der Forellenbarsch (Micropterus salmoides). Oryzias sakaizumii wurde in der PrĂ€fektur Fukui als bedroht II eingestuft, in der PrĂ€fektur Niigata als nahezu bedroht und gilt in der PrĂ€fektur Aomori als eine wichtige seltene Wildart.cite-ref-asai2011-8-3[8] Von der IUCN wird sie dagegen als nicht gefĂ€hrdet, jedoch mit negativem Populationstrend, eingestuft.cite-ref-14[14]
Verwendung in der biologischen Forschung
Wie auch ZebrabĂ€rblinge (Danio rerio) sind Medaka wichtige biologische Modellfische, weil das genetische Instrumentarium, das fĂŒr diesen Organismus zur VerfĂŒgung steht, in letzter Zeit erweitert wurde. Die Beliebtheit von Medaka als Modellorganismus hat bei Entwicklungsbiologen bereits zu wichtigen Erkenntnissen hinsichtlich der genetischen und molekularen Mechanismen ĂŒber die Entwicklung und Evolution von Wirbeltieren gefĂŒhrt.cite-ref-wittbrodt-15-0[15]
Medaka und ZebrabĂ€rblinge eignen sich ideal fĂŒr diesen Zweck, da sich wĂ€hrend ihrer Evolution beide vor ungefĂ€hr 110 Millionen Jahren von ihrem letzten gemeinsamen Vorfahren getrennt haben. Durch Vergleiche kann die Genomevolution von Wirbeltieren untersucht werden.cite-ref-wittbrodt-15-1[15]
Medaka wurden auf der Internationalen Raumstation (ISS) auch fĂŒr Experimente im Weltraum verwendet. Dort geschlĂŒpfte Jungfische passen sich gut an die dort herrschende annĂ€hernde Schwerkraft (Mikrogravitation) an, ohne dass sie das PhĂ€nomen des âLoopingschwimmensâ zeigen.cite-ref-16[16]
Zuchtformen
In Japan sieht man hĂ€ufig kleine Eimer oder Bottiche vor den HaustĂŒren stehen, in denen sich Medaka tummeln. Bereits seit dem 17. Jahrhundert (Edo-Zeit) werden sie dort als Zierfische gehalten.cite-ref-volke-17-0[17] Es existieren besonders in Japan vielerlei Farbformen, die aus den Wildformen herausgezĂŒchtet wurden. Aber auch weltweit werden solche Farbformen als Aquarienfische oder ĂŒber den Sommer in Miniteichen gehalten. Die Farbvielfalt ist so groĂ, dass sie inzwischen das Farbspektrum abdecken.cite-ref-wolf-1-3[1] Vor ungefĂ€hr 400 Jahren entstanden bereits goldene (Himedaka) und weiĂe (Shiromedaka) Farbformen, wobei laut Roberto Pellegrini die Himedaka-Farbform natĂŒrlich entstand und der Natur entnommen wurde.cite-ref-18[18] Danach wurden orange Medaka selektiert. Dabei gibt es mittlerweile Unterschiede in der FarbintensivitĂ€t der jeweiligen ZuchtstĂ€mme. Oft werden orangefarbene Medaka generell unter dem Namen Yokihi oder Yang Guifeii angeboten,cite-ref-medakaproject-19-0[19] falls nicht bereits eigene Benennungen spezieller orangeroter Farbtöne bei bestimmten ZuchtstĂ€mmen definiert wurden. In den letzten Jahrzehnten traten weitere ZĂŒchtungen auf: Miyuki (silberfarben), Lame (mit glĂ€nzenden Schuppen), Kouhaku (rot/weiĂ), Sanshoku (dreifarbig),cite-ref-volke-17-1[17] Orochi (schwarz)cite-ref-20[20] und viele mehr.cite-ref-volke-17-2[17] Wurden frĂŒher in der Regel einfarbige Farbformen gezĂŒchtet, so gibt es heute auch âsolche mit extravaganten Farb- und Zeichnungsmustern auf dem RĂŒcken, was oft erst auf den zweiten Blick bzw. bei nĂ€herer Betrachtung zu erkennen ist. Aber man nimmt sich Zeit fĂŒr die Tiere und lĂ€sst diese auf sich wirken! Zum Teil sind die Bezeichnungen fĂŒr diese Varianten an Koi- und Goldfischzuchtformen angelehnt.âcite-ref-mori-21-0[21]
AuĂer Farbformen wurden auch VerĂ€nderungen im Körperbau herausgezĂŒchtet. So haben die âBig eyeâ gröĂere Augen als regulĂ€re Medaka, âHan Darumaâ und âDharmaâ haben kĂŒrzere Körper, âSwallowâ weisen verlĂ€ngerte Flossenstrahlen und dadurch lĂ€ngere und breitere Flossen auf, âHikariâ Ă€hneln in ihrem Körperbau infolge gespiegelter unterer KörperhĂ€lfte mit gröĂerer RĂŒckenflosse einem Thunfisch.cite-ref-medakaproject-19-1[19]cite-ref-22[22]
Haltung
Medaka sind im Aquarium und in auĂen stehenden BehĂ€ltern in mittelhartem bis hartem Wasser leicht zu pflegen. In weichem Wasser werden Medaka auf Dauer hinfĂ€llig. Der bevorzugte pH-Wert liegt zwischen 7,0 und 8,0 pH, der bevorzugte HĂ€rtegrad bei 9 â 19 °dH (Grad deutscher HĂ€rte), eine Haltung in Brackwasser ist ebenfalls möglich.cite-ref-fishbase-4-4[4] Der pH-Wert sollte nicht viel tiefer als 7 fallencite-ref-23[23] Medaka können im Jahreslauf zwischen 4 °C und 35 °C leben, sofern sie sich an die Extremwerte langsam anpassen können. Zumindest zeitweise kĂŒhle Haltung wirkt sich lebensverlĂ€ngernd aus.cite-ref-wolf-1-4[1] Der bevorzugte Temperaturbereich liegt bei 18â24 °C.cite-ref-fishbase-4-5[4] Weil sich insbesondere die Zuchtformen meist an der WasseroberflĂ€che aufhalten und wie auch Koi und Goldfische meist auf Draufsicht gezĂŒchtet wurden, sind Medaka als Haustier auch in Bottichen, Teichen, und Ă€hnlichen GefĂ€Ăen gut zu sehen, wobei Medaka im Gegensatz zu Koi auch bei sehr kleiner GrundstĂŒcksflĂ€che und in kleineren BehĂ€ltern gehalten werden können. Manche Zuchtformen kommen erst richtig zur Geltung, wenn sie von oben betrachtet werden.cite-ref-mori-21-1[21] Eine zeitweilige Haltung unter freiem Himmel oder zumindest der Kontakt zu Sonnenlicht oder UV-Strahlung fĂŒhrt oft zu besserer AusprĂ€gung mancher Farbtöne. Eine Vergesellschaftung mit Wirbellosen (Schnecken, Muscheln, Garnelen) funktioniert in der Regel gut.cite-ref-wolf-1-5[1] In Japan werden Medaka oft in Schalen, SchĂŒsseln, Becken, Wannen und Miniteichen inner- und auĂerhalb der Wohnung gehalten.cite-ref-mori-21-2[21]
Sorgfalt walten zu lassen ist beim Umsetzen von sommerlicher Freilandhaltung in winterliche Indoor-Haltung und umgekehrt ratsam. Werden die Fische erst dann von drauĂen in den warmen Innenraum geholt, wenn der Stoffwechsel sich schon auf die Winterruhe eingestellt hatte, dieser dann aber wieder in relativ kurzer Zeit durch die Temperaturerhöhung stark aktiviert wird, so ist dies vor allem fĂŒr die Weibchen eine hohe Belastung, weil die Eierentwicklung wieder einsetzt. Werden die Fische umgekehrt im FrĂŒhjahr zu frĂŒh nach auĂen gesetzt, so stellt die rasche Umstellung von warmen zu kaltem Wasser ebenfalls eine groĂe Belastung fĂŒr einen so kleinen Organismus dar. Eine brauchbare Lösung fĂŒr solche Fische aus Freilandhaltung, die man im Innenbereich sicher vor dem Durchfrieren kleinerer WasserbehĂ€lter schĂŒtzen will, wĂ€re etwa ein kĂŒhler Kellerraum fĂŒr die Winterhaltung.cite-ref-wolf-1-6[1]
Zucht
Medaka sind bei konstant warmer Temperatur nach zwei bis drei Monaten geschlechtsreif, so dass in einem Jahr mehrere Generationen gezĂŒchtet werden können. Die Weibchen tragen ihre Eier noch einige Zeit lang als Traube unter dem After mit sich herum, bevor sie sich in Zonen dichten Bewuchses oder an Wurzeln von Schwimmpflanzen oder zu einem kĂŒnstlichen Laichmedium wie einem Laichmopp begeben, um dort ihre Eier abzustreifen. Die Eier sind robust und können ohne groĂen Aufwand versendet werden.cite-ref-wolf-1-7[1]
Die Eientwicklung ist primÀr von der Wassertemperatur abhÀngig und kann bei mehr als 27 °C bereits nach 6 Tagen abgeschlossen sein, bei tieferen Temperaturen (unter 20 °C) jedoch auch 14 Tage und lÀnger dauern. Sinken die Temperaturen dauerhaft unter 10 °C sterben die Larven.cite-ref-international-24-0[24] SpÀtestens 48 Stunden nach dem Schlupf ist der Dottervorrat der Larven abgebaut. Ab da benötigen sie Nahrung.cite-ref-international-24-1[24]
Einzelnachweise
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Weblinks
Commons
: Medaka
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikispecies
: Medaka
â Artenverzeichnis
âą Medaka auf Fishbase.org (englisch)
⹠Stephanie Schnydrig: Nervengifte schÀdigen Wasserorganismen anders als erwartet. In: eawag.ch. 13. Juni 2019; abgerufen am 17. Juli 2019.
âą Klaus Lampe: Schlupf einer Medaka-Larve. In: akfs-online.de. 2022, abgerufen am 5. August 2024.
âą Japan Medaka Association / æ„æŹăĄăă«ćäŒăŻ: Japan Medaka Association. In: jma-medaka.jp. 2022, abgerufen am 5. August 2024. (japanisch)